CSV-zu-XMLkonverter

Vergleich · 10 Min. Lesezeit

CSV, JSON oder XML: das richtige Datenformat für deinen Zweck

CSV, JSON oder XML im Vergleich: Struktur, Lesbarkeit, Größe, Verschachtelung, Typen und Schema im Überblick. Wann sich welches Datenformat eignet, derselbe Datensatz in allen drei Formaten und wie Sie zwischen ihnen umwandeln, ohne Upload.

Eike-Christian Ramcke
Eike-Christian Ramcke Veröffentlicht Geprüft

Kurz gesagt

CSV ist die flache Tabelle für Excel und einfache Listen. JSON ist das leichtgewichtige, verschachtelbare Format für Web-APIs und JavaScript. XML ist das robuste, schemafähige Format für Enterprise, Feeds, Konfiguration und Dokumente. Welches passt, hängt von Struktur und Einsatz ab. Zwischen CSV und XML wandeln Sie mit dem CSV-zu-XML-Konverter um, für JSON gibt es benachbarte Tools.

Die drei Formate im direkten Vergleich

CSV, JSON und XML sind alle drei Textformate für strukturierte Daten, doch sie verfolgen unterschiedliche Ziele. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Eigenschaften gegenüber, damit Sie schnell sehen, welches Format zu Ihrem Vorhaben passt.

Merkmal CSV JSON XML
Struktur Flache Tabelle Verschachtelte Objekte Baum aus Tags
Lesbarkeit Mensch Sehr gut (flach) Gut Ausführlich
Lesbarkeit Maschine Einfach, aber mehrdeutig Sehr gut Sehr gut
Größe Am kleinsten Kompakt Am größten
Verschachtelung Nein Ja Ja
Datentypen Alles Text Zahl, Text, Bool, null Text (Typen via Schema)
Schema Keines JSON Schema (optional) XSD, DTD (stark)
Typischer Einsatz Excel, Tabellen, Import Web-APIs, JavaScript Enterprise, Feeds, Doku

CSV: die schlanke Tabelle

CSV steht für Comma-Separated Values. Es ist das einfachste der drei Formate: jede Zeile ein Datensatz, die Felder durch ein Trennzeichen getrennt, die erste Zeile meist die Spaltennamen. Genau diese Schlichtheit macht CSV stark, wenn es um flache Tabellendaten geht, etwa Adresslisten, Exportdateien oder Tabellen, die in Excel gepflegt werden. Was CSV nicht kann: Verschachtelung abbilden oder Datentypen unterscheiden, denn alles ist Text. Eine Grundlagen-Erklärung liefert der Ratgeber Was ist CSV?.

JSON: der Standard im Web

JSON steht für JavaScript Object Notation. Es entstand im Web-Umfeld und ist heute das verbreitetste Format für die Kommunikation zwischen Servern und Browsern, also für Web-APIs. JSON kennt echte Datentypen, kann verschachtelte Objekte und Listen abbilden und ist trotzdem kompakt und gut lesbar. Für JavaScript ist es ein Heimspiel, weil sich JSON dort direkt in Objekte verwandeln lässt. Was JSON fehlt, ist die starke, etablierte Schema- und Dokument-Tradition von XML, auch wenn es mit JSON Schema eine Validierungsoption gibt.

XML: das robuste Schwergewicht

XML steht für Extensible Markup Language. Es nutzt öffnende und schließende Tags, ist dadurch ausführlich, aber sehr eindeutig und selbsterklärend. XML ist seit Langem im Enterprise-Umfeld zu Hause, etwa bei Schnittstellen zwischen Unternehmen, bei Produktfeeds, in Konfigurationsdateien und in Dokumentenformaten. Sein größter Trumpf ist die starke Schemaunterstützung mit XSD oder DTD, mit der sich Struktur und Inhalte streng validieren lassen. Wie ein gültiges XML überhaupt aufgebaut ist, erklärt der Ratgeber Was ist XML?.

Derselbe Datensatz in allen drei Formaten

Am schnellsten versteht man die Unterschiede an einem konkreten Beispiel. Hier dieselben zwei Bücher, einmal je Format.

CSV:

titel;autor;jahr
Der Process;Kafka;1925
Faust;Goethe;1808

JSON:

[
  { "titel": "Der Process", "autor": "Kafka", "jahr": 1925 },
  { "titel": "Faust", "autor": "Goethe", "jahr": 1808 }
]

XML:

<buecher>
  <buch>
    <titel>Der Process</titel>
    <autor>Kafka</autor>
    <jahr>1925</jahr>
  </buch>
  <buch>
    <titel>Faust</titel>
    <autor>Goethe</autor>
    <jahr>1808</jahr>
  </buch>
</buecher>

Man sieht es sofort: CSV ist am knappsten, JSON unterscheidet die Jahreszahl als echte Zahl, und XML ist am ausführlichsten, dafür am eindeutigsten. Den direkten Zweikampf zwischen den beiden Formaten dieser Site vertieft der Ratgeber CSV vs. XML: der Unterschied.

Wann nehme ich was?

Als Faustregel: Nehmen Sie CSV, wenn die Daten flach in eine Tabelle passen und in Excel landen sollen. Nehmen Sie JSON, wenn Daten zwischen Web-Anwendungen fließen, verschachtelt sind und Datentypen wichtig sind. Nehmen Sie XML, wenn ein Zielsystem es vorschreibt, wenn strenge Validierung per Schema nötig ist oder wenn Sie Dokumente und Feeds robust strukturieren wollen. In der Praxis arbeiten viele Projekte mit mehreren Formaten zugleich und wandeln je nach Schnittstelle um.

Umwandlung zwischen den Formaten

Zwischen CSV und XML wandeln Sie direkt hier auf csv-xml.de um, in beide Richtungen, lokal im Browser und ohne Upload. Starten Sie mit dem CSV-zu-XML-Konverter. Geht es um Umwandlungen mit JSON, helfen die benachbarten Tools weiter: csv-json.de für die Strecke CSV und JSON sowie xml-json.de für XML und JSON. Mit dieser kleinen Tool-Familie decken Sie alle Wege zwischen den drei Formaten ab, ohne Daten irgendwo hochladen zu müssen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen CSV, JSON und XML?

CSV ist eine flache Tabelle, JSON ein leichtgewichtiges, verschachtelbares Format mit Datentypen, XML ein robustes, stark strukturiertes Format mit Tags und Schema-Unterstützung.

Welches Format ist am besten lesbar?

CSV ist für Tabellen am kompaktesten, JSON für verschachtelte Daten gut lesbar, XML am ausführlichsten, dafür sehr eindeutig. Es hängt von der Datenstruktur ab.

Welches Format ist am kleinsten?

Bei flachen Tabellen ist CSV am kleinsten, JSON meist kompakter als XML. XML ist durch seine Tags am umfangreichsten, bietet aber die meiste Struktur.

Wie wandle ich zwischen ihnen um?

CSV und XML wandeln Sie auf csv-xml.de um, ohne Upload. Für JSON nutzen Sie csv-json.de und xml-json.de.

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